• Ab ins Bett - Die tägliche Gute-Nacht-Geschichte Podcast

    Ab ins Bett - Die tägliche Gute-Nacht-Geschichte#2259 Liv und das besonders Museum

    0:00 / 0:00 7,7 MB

    (WERBUNG) Mit dem Code Winter20 gibt es den neuen Ab ins Bett Adventskalender aktuell mit 20 Prozent Rabatt, ganz ohne Schokolade und ohne Plastik, dafür mit 24 Geschichten rund um den kleinen Elefanten Pupsi. Hier geht es direkt zum Kalender: zum Adventskalender. (WERBUNG ENDE)

    Heute geht es mit auf eine Zeitreise, 66 Millionen Jahre zurück, mitten hinein in ein Naturkundemuseum voller Dinosaurierknochen. Liv ist die wohl größte Dino-Expertin ihrer Klasse, und endlich steht der lang ersehnte Museumsbesuch an, auf den sie seit Wochen jeden Abend auf ihrem Kalender ein Kreuz gemacht hat.

    Kaum steht sie vor dem riesigen Tyrannosaurus-Rex-Skelett, sprudeln die Fragen nur so aus ihr heraus. Warum hatte er so kleine Arme? Hatte er Federn? Wie schwer ist einer seiner Zähne? Die Museumsführerin, eine echte Dino-Forscherin, beantwortet geduldig eine Frage nach der anderen, bis klar wird, dass die ganze Gruppe durch Livs Wissensdurst kaum vorankommt.

    Als die Lehrerin zum Weitergehen mahnt, fühlt sich Liv plötzlich schrecklich unangenehm, fast so, als hätte sie den ganzen Ausflug für alle verdorben. Doch statt aufzugeben, zieht sie ihr Notizbuch heraus und schreibt einfach jede einzelne Frage auf, die ihr noch durch den Kopf geht.

    Was am Ende der Führung passiert, als sie der Forscherin ihr vollgeschriebenes Notizbuch zeigt, hat mich beim Vertonen richtig gerührt. Diese Geschichte erzählt davon, wie viel Mut es manchmal braucht, neugierig zu bleiben, auch wenn man sich dafür ein bisschen fremdschämt. Und sie zeigt, dass echte Begeisterung früher oder später auf die richtigen Menschen trifft.

    Für alle kleinen und großen Dino-Fans zuhause ist diese Folge eine schöne Erinnerung daran, dass es sich lohnt, weiterzufragen, selbst wenn andere schon weitergehen wollen, und dass Begeisterung kein Grund zum Schämen ist, sondern oft genau das, was einen Erwachsenen am meisten beeindruckt. Und ein kleiner Hinweis nebenbei: Wer noch mehr Warum-Fragen liebt, warum manche Tiere Streifen haben und andere Punkte zum Beispiel, findet beim neuen Podcast „Warum eigentlich, die Welt einfach erklärt“ jede Menge Antworten, auch als Video bei YouTube und Spotify.

    Auf abinsbett.net findet ihr das ganze Archiv mit allen Folgen. Danke an alle, die den Podcast über abinsbett.net/support unterstützen, das macht die tägliche Gute-Nacht-Geschichte erst möglich.

    Schlaft gut und träumt was Schönes. Euer Marco.

    Ab ins Bett - Die tägliche Gute-Nacht-Geschichte#2258 Felix und die Werkstatt der geheimen Träume

    0:00 / 0:00 20,6 MB

    (WERBUNG) Mit dem Code Winter20 gibt es den neuen Ab ins Bett Adventskalender aktuell mit 20 Prozent Rabatt, ganz ohne Schokolade und ohne Plastik, dafür mit 24 Geschichten rund um den kleinen Elefanten Pupsi. Hier geht es direkt zum Kalender: zum Adventskalender. (WERBUNG ENDE)

    Heute nehme ich euch mit in eine Werkstatt voller Staub, alter Kisten und einem Geheimnis, das seit fast 60 Jahren darin schlummert. Felix hat einen dieser Tage, die einfach nicht laufen wollen. Das Marmeladenbrot fällt verkehrt auf den Boden, der Schnürsenkel verknotet sich hoffnungslos, und als er mit Opa in der Werkstatt ein Brett sägen will, wird die Kante am Ende schief wie eine Treppenstufe.

    Als Opa kurz raus muss, weil in der Küche der Wasserhahn tropft, zeigt er Felix noch auf eine alte, verstaubte Kiste unter der Werkbank. Vielleicht liegt da ja eine bessere Säge drin, meint er. Felix öffnet die Kiste und findet tatsächlich kein Werkzeug, sondern ein winziges Holzboot mit ausgefranstem Segel und ein kleines Holzhaus, dem das Dach fehlt. Auf einem Schild steht in krakliger Kinderschrift der Name Paul, und das ist, wie viele von euch inzwischen wissen, Opas Vorname.

    Als Felix das Boot vorsichtig betrachtet, bricht aus Versehen der Mast, genau in dem Moment, als Opa zurückkommt. Doch statt sich zu ärgern, hält Opa einen Moment lang inne, und eine Träne läuft ihm über die Wange. Nicht wegen des zerbrochenen Mastes, sondern weil er dieses selbst gebaute Boot fast sein ganzes Leben vergessen hatte.

    Was dann zwischen Opa und Felix in der Werkstatt passiert, zählt für mich zu den schönsten Szenen, die ich in letzter Zeit erzählt habe. Zwei Generationen, die gemeinsam etwas reparieren, das viel älter ist als Felix selbst, und dabei merken, dass unerledigte Kindheitsträume manchmal nur darauf warten, endlich fertig gebaut zu werden.

    Diese Geschichte erinnert mich daran, wie viel in den Kisten unserer Eltern und Großeltern steckt, von dem wir oft gar nichts wissen. Und sie zeigt Kindern, dass ein Tag, an dem scheinbar nichts gelingen will, am Ende trotzdem noch zu etwas Besonderem werden kann, wenn man am Abend mit jemandem zusammensitzt, der einem zuhört.

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    Schlaft gut und träumt was Schönes. Euer Marco.

    Ab ins Bett - Die tägliche Gute-Nacht-Geschichte#2257 Lina und der Baum mit der Tür

    0:00 / 0:00 18,7 MB

    (WERBUNG)
    Die Abende werden kürzer, drinnen wird es gemütlicher, genau die richtige Zeit für meinen Adventskalender: 24 Türchen, 24 neue Geschichten exklusiv für euch, dieses Jahr mit Pupsi und das goldene Leuchten. Hörprobe gibt’s hier [Hörprobe Türchen 1]. Alle Infos und die Bestellung findet ihr hier [direkt zum Kalender].
    (WERBUNG ENDE)

    Lina ist neun Jahre alt und ziemlich verträumt, sie liebt es, draußen in der Natur zu sein und einfach nur Dinge zu beobachten. An diesem Nachmittag steht sie wieder vor ihrem Lieblingsbaum im Park, dem riesigen mit der dicken, knorrigen Rinde, als ihr plötzlich etwas auffällt, das sie an diesem Baum noch nie zuvor gesehen hat.

    Ich mag an dieser Folge besonders, wie Lina mitten im Stamm eine winzige Tür entdeckt, ungefähr so groß wie sie selbst, mit einem kleinen runden Griff. Sie tastet die Rinde ab, fasst die Tür an, und wird immer aufgeregter, denn das ist kein Spielzeug und kein aufgemaltes Bild. Es ist eine echte kleine Tür, und die Neugier in ihr wird so groß, dass sie sich ein Herz fasst und den Griff herunterdrückt.

    Was Lina entdeckt, als sie die Tür öffnet und sich plötzlich in einem ganz anderen Raum wiederfindet, voller weiterer Türen, die alle ihr eigenes Geheimnis zu haben scheinen, verrate ich an dieser Stelle nicht vollständig. Nur so viel: Hinter jeder Tür wartet eine andere wunderschöne Szene, und eine besondere Tür mit einem kleinen Stern darüber zeigt ihr am Ende etwas, das sie ihr Leben lang begleiten wird.

    Diese Folge ist für alle Kinder, die gerne von geheimnisvollen Orten und versteckten Türen träumen, und für alle, die sich schon gefragt haben, was wohl in ihrer eigenen Zukunft auf sie wartet. Besonders schön finde ich den Gedanken, dass die Zukunft nicht einfach feststeht, sondern aus vielen Möglichkeiten besteht, zwischen denen jeder von uns jeden Tag aufs Neue wählen darf, ob man anderen hilft, ob man freundlich ist, oder ob man einfach mutig genug ist, etwas Neues auszuprobieren.

    Auf abinsbett.net findet ihr das ganze Archiv mit allen Folgen. Danke an alle, die den Podcast über abinsbett.net/support unterstützen, das macht die tägliche Gute-Nacht-Geschichte erst möglich.

    Einen schönen Abend und süße Träume,
    euer Marco

    Ab ins Bett - Die tägliche Gute-Nacht-Geschichte#2256 Robert und die tanzenden Schatten

    0:00 / 0:00 16,6 MB

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    Die Abende werden kürzer, drinnen wird es gemütlicher, genau die richtige Zeit für meinen Adventskalender: 24 Türchen, 24 neue Geschichten exklusiv für euch, dieses Jahr mit Pupsi und das goldene Leuchten. Hörprobe gibt’s hier [Hörprobe Türchen 1]. Alle Infos und die Bestellung findet ihr hier [direkt zum Kalender].
    (WERBUNG ENDE)

    Robert steht früh am Morgen allein an seiner Bushaltestelle und wartet auf den Schulbus, so wie fast jeden Tag, denn er ist das einzige Kind, das an dieser Stelle einsteigt. Während die Autos vorbeifahren und die Menschen zur Arbeit eilen, fällt ihm auf, wie müde und wie wenig fröhlich alle an diesem Morgen dreinschauen, als hätte jemand den Erwachsenen über Nacht das Lächeln weggenommen. Robert denkt an früher, als die Menschen noch mehr gelacht haben, zumindest kommt es ihm so vor.

    Ich mag an dieser Folge besonders, wie der Schatten eines großen Baumes neben der Haltestelle auf einmal anfängt, sich zu bewegen, ganz von selbst, während der Baum doch völlig ruhig dasteht. Robert blinzelt, schaut noch einmal genau hin, und tatsächlich, die Schatten tanzen vor ihm auf dem Gehweg, als würden sie ihn einladen, mitzumachen. Ein kribbliges Gefühl breitet sich in seinem Bauch aus, fast wie eine Einladung, der er sich kaum entziehen kann.

    Was dann passiert, als Robert dem Gefühl nachgibt und selbst anfängt, einen kleinen Tanzschritt zu wagen, verrate ich an dieser Stelle nicht vollständig. Nur so viel: Es bleibt an diesem Morgen nicht lange bei ihm allein, denn eine Frau bleibt stehen, ein Radfahrer klingelt im Takt, und die graue Stimmung an der Bushaltestelle verändert sich auf eine Weise, die niemand erwartet hätte.

    Diese Folge ist für alle Kinder, die manchmal selbst einen grauen Morgen erleben, und für alle, die wissen wollen, was ein kleiner Tanz bei fremden Menschen bewirken kann. Besonders schön finde ich den Gedanken, dass schon eine einzige fröhliche Bewegung reicht, um eine ganze Straße voller müder Gesichter ein bisschen heller zu machen, und dass man dafür gar nicht viel braucht, nur ein bisschen Mut und einen tanzenden Schatten.

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    Einen schönen Abend und süße Träume,
    euer Marco

    Ab ins Bett - Die tägliche Gute-Nacht-Geschichte#2255 Susanne und der Affe im Klassenzimmer

    0:00 / 0:00 22,3 MB

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    Die Abende werden kürzer, drinnen wird es gemütlicher, genau die richtige Zeit für meinen Adventskalender: 24 Türchen, 24 neue Geschichten exklusiv für euch, dieses Jahr mit Pupsi und das goldene Leuchten. Hörprobe gibt’s hier [Hörprobe Türchen 1]. Alle Infos und die Bestellung findet ihr hier [direkt zum Kalender].
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    Susanne betritt ihr Klassenzimmer wie an jedem anderen Morgen, doch diesmal steht nicht ihr Lehrer vorne an der Tafel, sondern ein Affe mit Kreide in der Hand und einem kariertem Hemd, genau so eines, wie es sonst ihr eigentlicher Lehrer trägt. Während alle ihre Klassenkameraden das völlig normal finden und sich einfach auf ihre Plätze setzen, bleibt Susanne staunend in der Tür stehen, bis der Affe sich freundlich als Herr Kovalski vorstellt, die Vertretung für den kranken Lehrer.

    Ich mag an dieser Folge besonders, wie Susanne nach einer enttäuschenden Matheprobe mit nach vorne gebeten wird und dort ein ganz besonderes Buch entdeckt, in dem nicht die Noten der Kinder stehen, sondern das, worin jedes Kind wirklich gut ist. Herr Kovalski erklärt ihr geduldig, dass Tiere sich schon immer merken, wer gut klettern kann, wer am besten warnt, wenn eine Gefahr droht, und wer ein gutes Gespür für andere hat, während Menschen meist nur Zahlen auf ein Blatt schreiben. Was Herr Kovalski über Susanne notiert hat, überrascht sie selbst am meisten, denn sie hätte nie gedacht, dass genau diese Fähigkeit etwas Besonderes sein könnte.

    Was dann im Klassenzimmer passiert, als Herr Kovalski auch etwas über ihren Mitschüler Finn vorliest und Susanne auf einmal ganz anders auf ihn blickt, und wie sich Susannes Blick auf ihre eigene, eigentlich enttäuschende Note am Ende des Tages verändert, verrate ich an dieser Stelle nicht vollständig. Nur so viel: Die beiden kommen sich näher, und Susanne geht am Ende mit einem richtig guten Gefühl nach Hause, obwohl die Vier immer noch oben auf ihrem Blatt steht.

    Diese Folge ist für alle Kinder, die sich manchmal zu sehr über eine schlechte Note ärgern, und für alle, die noch nicht wissen, worin sie eigentlich besonders gut sind. Besonders schön finde ich den Gedanken, dass es neben Zahlen auf einem Blatt noch viele andere Dinge gibt, die an einem Kind wirklich zählen, Dinge, die man nicht in eine einzelne Note fassen kann, die aber trotzdem jeder Mensch und jedes Tier in der Klasse bemerkt.

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    Einen schönen Abend und süße Träume,
    euer Marco

Ab ins Bett - Die tägliche Gute-Nacht-Geschichte#2259 Liv und das besonders Museum

0:00 / 0:00 7,7 MB

(WERBUNG) Mit dem Code Winter20 gibt es den neuen Ab ins Bett Adventskalender aktuell mit 20 Prozent Rabatt, ganz ohne Schokolade und ohne Plastik, dafür mit 24 Geschichten rund um den kleinen Elefanten Pupsi. Hier geht es direkt zum Kalender: zum Adventskalender. (WERBUNG ENDE)

Heute geht es mit auf eine Zeitreise, 66 Millionen Jahre zurück, mitten hinein in ein Naturkundemuseum voller Dinosaurierknochen. Liv ist die wohl größte Dino-Expertin ihrer Klasse, und endlich steht der lang ersehnte Museumsbesuch an, auf den sie seit Wochen jeden Abend auf ihrem Kalender ein Kreuz gemacht hat.

Kaum steht sie vor dem riesigen Tyrannosaurus-Rex-Skelett, sprudeln die Fragen nur so aus ihr heraus. Warum hatte er so kleine Arme? Hatte er Federn? Wie schwer ist einer seiner Zähne? Die Museumsführerin, eine echte Dino-Forscherin, beantwortet geduldig eine Frage nach der anderen, bis klar wird, dass die ganze Gruppe durch Livs Wissensdurst kaum vorankommt.

Als die Lehrerin zum Weitergehen mahnt, fühlt sich Liv plötzlich schrecklich unangenehm, fast so, als hätte sie den ganzen Ausflug für alle verdorben. Doch statt aufzugeben, zieht sie ihr Notizbuch heraus und schreibt einfach jede einzelne Frage auf, die ihr noch durch den Kopf geht.

Was am Ende der Führung passiert, als sie der Forscherin ihr vollgeschriebenes Notizbuch zeigt, hat mich beim Vertonen richtig gerührt. Diese Geschichte erzählt davon, wie viel Mut es manchmal braucht, neugierig zu bleiben, auch wenn man sich dafür ein bisschen fremdschämt. Und sie zeigt, dass echte Begeisterung früher oder später auf die richtigen Menschen trifft.

Für alle kleinen und großen Dino-Fans zuhause ist diese Folge eine schöne Erinnerung daran, dass es sich lohnt, weiterzufragen, selbst wenn andere schon weitergehen wollen, und dass Begeisterung kein Grund zum Schämen ist, sondern oft genau das, was einen Erwachsenen am meisten beeindruckt. Und ein kleiner Hinweis nebenbei: Wer noch mehr Warum-Fragen liebt, warum manche Tiere Streifen haben und andere Punkte zum Beispiel, findet beim neuen Podcast „Warum eigentlich, die Welt einfach erklärt“ jede Menge Antworten, auch als Video bei YouTube und Spotify.

Auf abinsbett.net findet ihr das ganze Archiv mit allen Folgen. Danke an alle, die den Podcast über abinsbett.net/support unterstützen, das macht die tägliche Gute-Nacht-Geschichte erst möglich.

Schlaft gut und träumt was Schönes. Euer Marco.

Ab ins Bett - Die tägliche Gute-Nacht-Geschichte#2258 Felix und die Werkstatt der geheimen Träume

0:00 / 0:00 20,6 MB

(WERBUNG) Mit dem Code Winter20 gibt es den neuen Ab ins Bett Adventskalender aktuell mit 20 Prozent Rabatt, ganz ohne Schokolade und ohne Plastik, dafür mit 24 Geschichten rund um den kleinen Elefanten Pupsi. Hier geht es direkt zum Kalender: zum Adventskalender. (WERBUNG ENDE)

Heute nehme ich euch mit in eine Werkstatt voller Staub, alter Kisten und einem Geheimnis, das seit fast 60 Jahren darin schlummert. Felix hat einen dieser Tage, die einfach nicht laufen wollen. Das Marmeladenbrot fällt verkehrt auf den Boden, der Schnürsenkel verknotet sich hoffnungslos, und als er mit Opa in der Werkstatt ein Brett sägen will, wird die Kante am Ende schief wie eine Treppenstufe.

Als Opa kurz raus muss, weil in der Küche der Wasserhahn tropft, zeigt er Felix noch auf eine alte, verstaubte Kiste unter der Werkbank. Vielleicht liegt da ja eine bessere Säge drin, meint er. Felix öffnet die Kiste und findet tatsächlich kein Werkzeug, sondern ein winziges Holzboot mit ausgefranstem Segel und ein kleines Holzhaus, dem das Dach fehlt. Auf einem Schild steht in krakliger Kinderschrift der Name Paul, und das ist, wie viele von euch inzwischen wissen, Opas Vorname.

Als Felix das Boot vorsichtig betrachtet, bricht aus Versehen der Mast, genau in dem Moment, als Opa zurückkommt. Doch statt sich zu ärgern, hält Opa einen Moment lang inne, und eine Träne läuft ihm über die Wange. Nicht wegen des zerbrochenen Mastes, sondern weil er dieses selbst gebaute Boot fast sein ganzes Leben vergessen hatte.

Was dann zwischen Opa und Felix in der Werkstatt passiert, zählt für mich zu den schönsten Szenen, die ich in letzter Zeit erzählt habe. Zwei Generationen, die gemeinsam etwas reparieren, das viel älter ist als Felix selbst, und dabei merken, dass unerledigte Kindheitsträume manchmal nur darauf warten, endlich fertig gebaut zu werden.

Diese Geschichte erinnert mich daran, wie viel in den Kisten unserer Eltern und Großeltern steckt, von dem wir oft gar nichts wissen. Und sie zeigt Kindern, dass ein Tag, an dem scheinbar nichts gelingen will, am Ende trotzdem noch zu etwas Besonderem werden kann, wenn man am Abend mit jemandem zusammensitzt, der einem zuhört.

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Schlaft gut und träumt was Schönes. Euer Marco.

Ab ins Bett - Die tägliche Gute-Nacht-Geschichte#2257 Lina und der Baum mit der Tür

0:00 / 0:00 18,7 MB

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Die Abende werden kürzer, drinnen wird es gemütlicher, genau die richtige Zeit für meinen Adventskalender: 24 Türchen, 24 neue Geschichten exklusiv für euch, dieses Jahr mit Pupsi und das goldene Leuchten. Hörprobe gibt’s hier [Hörprobe Türchen 1]. Alle Infos und die Bestellung findet ihr hier [direkt zum Kalender].
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Lina ist neun Jahre alt und ziemlich verträumt, sie liebt es, draußen in der Natur zu sein und einfach nur Dinge zu beobachten. An diesem Nachmittag steht sie wieder vor ihrem Lieblingsbaum im Park, dem riesigen mit der dicken, knorrigen Rinde, als ihr plötzlich etwas auffällt, das sie an diesem Baum noch nie zuvor gesehen hat.

Ich mag an dieser Folge besonders, wie Lina mitten im Stamm eine winzige Tür entdeckt, ungefähr so groß wie sie selbst, mit einem kleinen runden Griff. Sie tastet die Rinde ab, fasst die Tür an, und wird immer aufgeregter, denn das ist kein Spielzeug und kein aufgemaltes Bild. Es ist eine echte kleine Tür, und die Neugier in ihr wird so groß, dass sie sich ein Herz fasst und den Griff herunterdrückt.

Was Lina entdeckt, als sie die Tür öffnet und sich plötzlich in einem ganz anderen Raum wiederfindet, voller weiterer Türen, die alle ihr eigenes Geheimnis zu haben scheinen, verrate ich an dieser Stelle nicht vollständig. Nur so viel: Hinter jeder Tür wartet eine andere wunderschöne Szene, und eine besondere Tür mit einem kleinen Stern darüber zeigt ihr am Ende etwas, das sie ihr Leben lang begleiten wird.

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Einen schönen Abend und süße Träume,
euer Marco

Ab ins Bett - Die tägliche Gute-Nacht-Geschichte#2256 Robert und die tanzenden Schatten

0:00 / 0:00 16,6 MB

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Die Abende werden kürzer, drinnen wird es gemütlicher, genau die richtige Zeit für meinen Adventskalender: 24 Türchen, 24 neue Geschichten exklusiv für euch, dieses Jahr mit Pupsi und das goldene Leuchten. Hörprobe gibt’s hier [Hörprobe Türchen 1]. Alle Infos und die Bestellung findet ihr hier [direkt zum Kalender].
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Robert steht früh am Morgen allein an seiner Bushaltestelle und wartet auf den Schulbus, so wie fast jeden Tag, denn er ist das einzige Kind, das an dieser Stelle einsteigt. Während die Autos vorbeifahren und die Menschen zur Arbeit eilen, fällt ihm auf, wie müde und wie wenig fröhlich alle an diesem Morgen dreinschauen, als hätte jemand den Erwachsenen über Nacht das Lächeln weggenommen. Robert denkt an früher, als die Menschen noch mehr gelacht haben, zumindest kommt es ihm so vor.

Ich mag an dieser Folge besonders, wie der Schatten eines großen Baumes neben der Haltestelle auf einmal anfängt, sich zu bewegen, ganz von selbst, während der Baum doch völlig ruhig dasteht. Robert blinzelt, schaut noch einmal genau hin, und tatsächlich, die Schatten tanzen vor ihm auf dem Gehweg, als würden sie ihn einladen, mitzumachen. Ein kribbliges Gefühl breitet sich in seinem Bauch aus, fast wie eine Einladung, der er sich kaum entziehen kann.

Was dann passiert, als Robert dem Gefühl nachgibt und selbst anfängt, einen kleinen Tanzschritt zu wagen, verrate ich an dieser Stelle nicht vollständig. Nur so viel: Es bleibt an diesem Morgen nicht lange bei ihm allein, denn eine Frau bleibt stehen, ein Radfahrer klingelt im Takt, und die graue Stimmung an der Bushaltestelle verändert sich auf eine Weise, die niemand erwartet hätte.

Diese Folge ist für alle Kinder, die manchmal selbst einen grauen Morgen erleben, und für alle, die wissen wollen, was ein kleiner Tanz bei fremden Menschen bewirken kann. Besonders schön finde ich den Gedanken, dass schon eine einzige fröhliche Bewegung reicht, um eine ganze Straße voller müder Gesichter ein bisschen heller zu machen, und dass man dafür gar nicht viel braucht, nur ein bisschen Mut und einen tanzenden Schatten.

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Einen schönen Abend und süße Träume,
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Ab ins Bett - Die tägliche Gute-Nacht-Geschichte#2255 Susanne und der Affe im Klassenzimmer

0:00 / 0:00 22,3 MB

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Die Abende werden kürzer, drinnen wird es gemütlicher, genau die richtige Zeit für meinen Adventskalender: 24 Türchen, 24 neue Geschichten exklusiv für euch, dieses Jahr mit Pupsi und das goldene Leuchten. Hörprobe gibt’s hier [Hörprobe Türchen 1]. Alle Infos und die Bestellung findet ihr hier [direkt zum Kalender].
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Susanne betritt ihr Klassenzimmer wie an jedem anderen Morgen, doch diesmal steht nicht ihr Lehrer vorne an der Tafel, sondern ein Affe mit Kreide in der Hand und einem kariertem Hemd, genau so eines, wie es sonst ihr eigentlicher Lehrer trägt. Während alle ihre Klassenkameraden das völlig normal finden und sich einfach auf ihre Plätze setzen, bleibt Susanne staunend in der Tür stehen, bis der Affe sich freundlich als Herr Kovalski vorstellt, die Vertretung für den kranken Lehrer.

Ich mag an dieser Folge besonders, wie Susanne nach einer enttäuschenden Matheprobe mit nach vorne gebeten wird und dort ein ganz besonderes Buch entdeckt, in dem nicht die Noten der Kinder stehen, sondern das, worin jedes Kind wirklich gut ist. Herr Kovalski erklärt ihr geduldig, dass Tiere sich schon immer merken, wer gut klettern kann, wer am besten warnt, wenn eine Gefahr droht, und wer ein gutes Gespür für andere hat, während Menschen meist nur Zahlen auf ein Blatt schreiben. Was Herr Kovalski über Susanne notiert hat, überrascht sie selbst am meisten, denn sie hätte nie gedacht, dass genau diese Fähigkeit etwas Besonderes sein könnte.

Was dann im Klassenzimmer passiert, als Herr Kovalski auch etwas über ihren Mitschüler Finn vorliest und Susanne auf einmal ganz anders auf ihn blickt, und wie sich Susannes Blick auf ihre eigene, eigentlich enttäuschende Note am Ende des Tages verändert, verrate ich an dieser Stelle nicht vollständig. Nur so viel: Die beiden kommen sich näher, und Susanne geht am Ende mit einem richtig guten Gefühl nach Hause, obwohl die Vier immer noch oben auf ihrem Blatt steht.

Diese Folge ist für alle Kinder, die sich manchmal zu sehr über eine schlechte Note ärgern, und für alle, die noch nicht wissen, worin sie eigentlich besonders gut sind. Besonders schön finde ich den Gedanken, dass es neben Zahlen auf einem Blatt noch viele andere Dinge gibt, die an einem Kind wirklich zählen, Dinge, die man nicht in eine einzelne Note fassen kann, die aber trotzdem jeder Mensch und jedes Tier in der Klasse bemerkt.

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Einen schönen Abend und süße Träume,
euer Marco

Ab ins Bett - Die tägliche Gute-Nacht-Geschichte#2254 Pupsi und die Entdeckung einer neuen Welt

0:00 / 0:00 21,2 MB

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Die Abende werden kürzer, drinnen wird es gemütlicher, genau die richtige Zeit für meinen Adventskalender: 24 Türchen, 24 neue Geschichten exklusiv für euch, dieses Jahr mit Pupsi und das goldene Leuchten. Hörprobe gibt’s hier [Hörprobe Türchen 1]. Alle Infos und die Bestellung findet ihr hier [direkt zum Kalender].
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Pupsi ist kein gewöhnlicher Elefant, er kann zwischen der Menschenwelt und der Anderswelt hin und herwandeln. Heute ist es endlich wieder so weit: Der Himmel färbt sich orange und violett, Pupsi schnürt sein kleines Bündel, packt Proviant und eine kleine Kerze ein, und macht sich auf den vertrauten Weg zurück zu seinen Freunden in der Anderswelt.

Ich mag an dieser Folge besonders, wie eine geheimnisvolle Eule am Wegrand auftaucht und Pupsi eindringlich davor warnt, weiterzugehen, da vorne warte etwas, das er noch nicht verstehe. Pupsi, fest entschlossen und voller Vorfreude auf seine Freunde, lässt sich davon aber nicht aufhalten, auch wenn die Eule ihn die ganze Zeit begleitet und immer wieder zur Vorsicht mahnt.

Was Pupsi dann tatsächlich entdeckt, als sich das Licht um ihn herum verändert und ein Nebel aufzieht, verrate ich an dieser Stelle nicht vollständig. Nur so viel: Es ist ein Ort voller tausender kleiner Lichtpunkte, von dem Pupsi in seinem ganzen Leben noch nie etwas gehört hat, obwohl er doch schon so oft zwischen den Welten gewandelt ist.

Diese Folge ist für alle Kinder, die Pupsi und seine Abenteuer lieben, und für alle, die sich schon gefragt haben, wohin eigentlich all die kleinen und großen Träume verschwinden. Besonders schön finde ich den Gedanken, dass sich wahre Schönheit oft nur dem zeigt, der sich Zeit nimmt, nicht hastet und nicht rennt, sondern ganz in Ruhe und langsam hindurchgeht, egal wie groß die Vorfreude auf das Ziel auch sein mag.

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Einen schönen Abend und süße Träume,
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Ab ins Bett - Die tägliche Gute-Nacht-Geschichte#2253 Tjark und der Mini-Dino

0:00 / 0:00 21,5 MB

Die Abende werden kürzer, drinnen wird es gemütlicher, genau die richtige Zeit für meinen Adventskalender: 24 Türchen, 24 neue Geschichten exklusiv für euch, dieses Jahr mit Pupsi und das goldene Leuchten. Hörprobe gibt’s hier [Hörprobe Türchen 1]. Alle Infos und die Bestellung findet ihr hier [direkt zum Kalender].
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Tjark liegt noch im Bett, als er in seiner Schlafanzugtasche etwas Winziges entdeckt, mit kleinen Krallen und feinen, weichen Federn, dünner als die eines Spatzen. Schnell wird klar: Das ist kein Spielzeug. Die Haut ist warm, ein bisschen rau, und der kleine Bauch hebt und senkt sich beim Atmen. Es ist ein Mini-Dino, und Tjark beschließt sofort, dass niemand sonst ihn finden darf.

Ich mag an dieser Folge besonders, wie Tjark seinen Alltag, Frühstück am Küchentisch, Spielplatz, Einkaufen im Laden um die Ecke, mit einem winzigen, geheimen Mitbewohner in der Hosentasche durchsteht, immer darauf bedacht, dass Mama nichts bemerkt. Als der Dino im Supermarkt plötzlich verschwunden ist, hüpft Tjarks Herz vor Schreck, und die Suche zwischen Obstkisten und Konservendosen wird zu einem richtigen kleinen Abenteuer.

Ob Tjark seinen Mini-Dino wiederfindet, und was die beiden am Nachmittag und Abend noch alles zusammen erleben, verrate ich an dieser Stelle nicht vollständig. Nur so viel: Am Ende bekommt der kleine Dino sogar ein eigenes, gemütliches Bett, direkt neben Tjarks eigenem.

Diese Folge ist für alle Kinder, die sich schon mal ein eigenes kleines Geheimnis gewünscht haben, und für alle, die von einem winzigen, zahmen Fabelwesen als bestem Freund träumen. Besonders schön finde ich den Gedanken, wie viel Verantwortung und Fürsorge in diesem kleinen Geheimnis steckt, und wie ernst und liebevoll Tjark das nimmt, obwohl er selbst noch so klein ist und eigentlich noch mitten im eigenen Alltag steckt.

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Einen schönen Abend und süße Träume,
euer Marco

Ab ins Bett - Die tägliche Gute-Nacht-Geschichte#2252 Franziska und Mama, die zaubern kann

0:00 / 0:00 21,7 MB

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Die Abende werden kürzer, drinnen wird es gemütlicher, genau die richtige Zeit für meinen Adventskalender: 24 Türchen, 24 neue Geschichten exklusiv für euch, dieses Jahr mit Pupsi und das goldene Leuchten. Hörprobe gibt’s hier [Hörprobe Türchen 1]. Alle Infos und die Bestellung findet ihr hier [direkt zum Kalender].
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Franziska liegt schon im Bett, die Sternendecke hochgezogen, als sie beim Kuscheln mit ihrem Stoffhasen Muru etwas Erschreckendes entdeckt: Weiße Watte schaut aus seinem Arm heraus, der nur noch an einem einzigen Faden hängt. Muru ist genauso alt wie Franziska selbst, und sie ist sofort hellwach, die Augen schon ganz feucht vor Sorge.

Ich mag an dieser Folge besonders, wie Mama auf die Panik ihrer Tochter reagiert, nicht mit leeren Beruhigungsworten, sondern indem sie ihr kleines Zauberkästchen holt, eine Dose mit Nadeln, bunten Fäden und einem silbernen Fingerhut, und sich in aller Ruhe ans Werk macht. Während die Kerze auf dem Nachttisch flackert, beobachtet Franziska gebannt, wie Mama Stich für Stich den Riss schließt und dabei eine Melodie summt, die Franziska irgendwie schon von ganz früher zu kennen scheint.

Ob Franziska am Ende wirklich glaubt, dass ihre Mama zaubern kann, und was sie sich von Mama noch alles beibringen lassen möchte, verrate ich an dieser Stelle nicht vollständig. Nur so viel: Muru geht am Ende dieser Geschichte nicht als Einziger wieder heil ins Bett.

Diese Folge ist für alle Kinder, die ein geliebtes Kuscheltier haben, dem sie niemals etwas passieren lassen möchten, und für alle, die sich schon mal gefragt haben, wie ihre Eltern es eigentlich schaffen, fast alles zu reparieren. Besonders schön finde ich den Gedanken, dass ganz alltägliche Fürsorge, mit Geduld, Ruhe und einem gesummten Lied, manchmal genauso zauberhaft wirken kann wie ein echter Zauberspruch aus einem Märchen.

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Einen schönen Abend und süße Träume,
euer Marco

Ab ins Bett - Die tägliche Gute-Nacht-Geschichte#2251 Maximilian und die gewonnene Zeit

0:00 / 0:00 20,3 MB

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Die Abende werden kürzer, drinnen wird es gemütlicher, genau die richtige Zeit für meinen Adventskalender: 24 Türchen, 24 neue Geschichten exklusiv für euch, dieses Jahr mit Pupsi und das goldene Leuchten. Hörprobe gibt’s hier [Hörprobe Türchen 1]. Alle Infos und die Bestellung findet ihr hier [direkt zum Kalender].
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Maximilian sitzt in der Küche und stört in seinem Essen herum, als Mama und Papa ihm erzählen, dass heute eine ganz besondere Nacht war: Weil die Uhren umgestellt wurden, gibt es heute eine Stunde extra, geschenkt sozusagen. Für Maximilian ist sofort klar, wofür diese gewonnene Stunde gedacht ist, nämlich für eine zweite Gute-Nacht-Geschichte, und er bringt gleich mehrere gute Argumente dafür vor.

Ich mag an dieser Folge besonders, wie Mama auf Maximilians Verhandlungsgeschick reagiert, nicht mit einem einfachen Nein, sondern mit einem fairen Kompromiss: keine zweite Geschichte, dafür aber eine viel längere, entspanntere Gute-Nacht-Zeit, ganz ohne Eile beim Zudecken, Reden und Nachdenken. Beim Einschlafen stellt sich Maximilian dann vor, wo die gewonnene Stunde wohl gerade steckt, bei der Katze im Garten, bei der Straßenlaterne, oder beim Nachbarn, der immer so spät nach Hause kommt.

Was Maximilian im Traum über diese besondere Stunde erfährt, und was man eigentlich alles festhalten kann und was einem eben doch immer wieder entgleitet, verrate ich an dieser Stelle nicht vollständig. Nur so viel: Am Ende hat Maximilian nicht nur eine Stunde mehr mit Mama und Papa, sondern auch viel mehr Zeit zum Träumen.

Diese Folge ist für alle Kinder, die sich schon gefragt haben, wohin die gewonnene Stunde bei der Zeitumstellung eigentlich verschwindet, und für alle, die gerne ein bisschen länger wach bleiben würden. Besonders schön finde ich den Gedanken, dass es nicht auf die Länge der Zeit ankommt, sondern darauf, wie man sie gemeinsam verbringt.

Auf abinsbett.net findet ihr das ganze Archiv mit allen Folgen. Danke an alle, die den Podcast über abinsbett.net/support unterstützen, das macht die tägliche Gute-Nacht-Geschichte erst möglich.

Einen schönen Abend und süße Träume,
euer Marco

Ab ins Bett - Die tägliche Gute-Nacht-Geschichte#2250 Magda und die Beschütz-mich-Lampe

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Mathilda sitzt auf dem Teppichboden ihres Zimmers und malt eine Karte, auf der ihr ganzes Zimmer zu einem eigenen kleinen Land wird: Das Bett wird zum Berg der Kissen, der Kleiderschrank zum Wald der Mäntel, und der Nachttisch zum Leuchtturmhügel. Dort oben steht ihre Nachttischlampe, die sie liebevoll Beschütz-mich-Lampe nennt, denn solange das Licht brennt, fühlt sich Mathilda sicher.

Es ist so schön, wie aus einem ganz normalen Abendritual auf einmal etwas Zauberhaftes wird, als kleine, glitzernde Punkte aus der Lampe steigen und durch das ganze Zimmer schweben. Mathilda ist zunächst überzeugt, dass diese kleinen Lichter unbedingt zurück in ihre Lampe müssen, schließlich kann die sie sonst doch gar nicht mehr beschützen, und macht sich eifrig daran, sie einzufangen.

Was Mathilda dabei über ihre Beschütz-mich-Lampe und die kleinen leuchtenden Punkte lernt, und warum am Ende gar nichts zurück in die Lampe muss, verrate ich an dieser Stelle nicht. Nur so viel: Ihr Zimmer sieht am Schluss aus wie ein ganzes kleines Universum.

Diese Folge ist für alle Kinder, die abends gerne ihr Licht anlassen, für alle, die sich manchmal vor der Dunkelheit fürchten, und für alle, die ihren Dingen zu Hause genauso gerne eigene Namen geben wie Mathilda. Besonders schön finde ich den Gedanken, dass Geborgenheit nicht unbedingt an einem einzigen Gegenstand hängen muss, sondern dass man sie manchmal auch mit anderen teilen kann, und dass sie dadurch sogar noch heller und schöner leuchten kann als vorher.

Auf abinsbett.net findet ihr das ganze Archiv mit allen Folgen und Transkripten. Danke an alle, die den Podcast über abinsbett.net/support unterstützen, das macht die tägliche Gute-Nacht-Geschichte erst möglich.

Einen schönen Abend und süße Träume,
euer Marco