#2185 Daniel und die schönste Nacht des Lebens

Heute erzähle ich euch von Daniel, dessen Nachtlicht ausgerechnet an einem Abend kaputtgeht, an dem er es am meisten zu brauchen glaubt. Die Glühbirne ist einfach durchgebrannt, und ohne Ersatzbirne im Haus bleibt Daniel nichts anderes übrig, als sich der Dunkelheit zu stellen, direkt in seinem vertrauten Kinderzimmer.

In dieser Gute Nacht Geschichte begleitet Papa Daniel behutsam durch seine Angst. Statt das Licht sofort durch eine Notlösung zu ersetzen, lädt er Daniel ein, einfach abzuwarten und zu schauen, was die Augen entdecken, sobald sie sich an die Dunkelheit gewöhnen. Nach und nach werden die Umrisse des Zimmers sichtbar, Mondlicht fällt aufs Fensterbrett, ein Baum wirft tanzende Schatten an die Decke, und selbst das vertraute Plüschtier auf dem Stuhl bekommt im silbernen Licht eine ganz neue, fast magische Erscheinung.

Was diese Einschlafgeschichte für mich besonders macht, ist die Wandlung, die Daniel durchmacht, ohne dass ihm jemand sagt, er solle keine Angst mehr haben. Er entdeckt die Dunkelheit selbst, Stück für Stück, und am Ende ist er so begeistert von dem, was er gesehen hat, dass er auf eine neue Glühbirne sogar ganz verzichten möchte.

Diese Folge eignet sich besonders gut für Kinder, die sich vor der Dunkelheit fürchten oder ein Nachtlicht brauchen, und die einen sanften Anstoß gebrauchen können, die Nacht mit anderen Augen zu sehen.

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