• Ab ins Bett - Die tägliche Gute-Nacht-Geschichte Podcast

    Ab ins Bett - Die tägliche Gute-Nacht-Geschichte#2252 Franziska und Mama, die zaubern kann

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    Die Abende werden kürzer, drinnen wird es gemütlicher, genau die richtige Zeit für meinen Adventskalender: 24 Türchen, 24 neue Geschichten exklusiv für euch, dieses Jahr mit Pupsi und das goldene Leuchten. Hörprobe gibt’s hier [Hörprobe Türchen 1]. Alle Infos und die Bestellung findet ihr hier [direkt zum Kalender].
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    Franziska liegt schon im Bett, die Sternendecke hochgezogen, als sie beim Kuscheln mit ihrem Stoffhasen Muru etwas Erschreckendes entdeckt: Weiße Watte schaut aus seinem Arm heraus, der nur noch an einem einzigen Faden hängt. Muru ist genauso alt wie Franziska selbst, und sie ist sofort hellwach, die Augen schon ganz feucht vor Sorge.

    Ich mag an dieser Folge besonders, wie Mama auf die Panik ihrer Tochter reagiert, nicht mit leeren Beruhigungsworten, sondern indem sie ihr kleines Zauberkästchen holt, eine Dose mit Nadeln, bunten Fäden und einem silbernen Fingerhut, und sich in aller Ruhe ans Werk macht. Während die Kerze auf dem Nachttisch flackert, beobachtet Franziska gebannt, wie Mama Stich für Stich den Riss schließt und dabei eine Melodie summt, die Franziska irgendwie schon von ganz früher zu kennen scheint.

    Ob Franziska am Ende wirklich glaubt, dass ihre Mama zaubern kann, und was sie sich von Mama noch alles beibringen lassen möchte, verrate ich an dieser Stelle nicht vollständig. Nur so viel: Muru geht am Ende dieser Geschichte nicht als Einziger wieder heil ins Bett.

    Diese Folge ist für alle Kinder, die ein geliebtes Kuscheltier haben, dem sie niemals etwas passieren lassen möchten, und für alle, die sich schon mal gefragt haben, wie ihre Eltern es eigentlich schaffen, fast alles zu reparieren. Besonders schön finde ich den Gedanken, dass ganz alltägliche Fürsorge, mit Geduld, Ruhe und einem gesummten Lied, manchmal genauso zauberhaft wirken kann wie ein echter Zauberspruch aus einem Märchen.

    Auf abinsbett.net findet ihr das ganze Archiv mit allen Folgen. Danke an alle, die den Podcast über abinsbett.net/support unterstützen, das macht die tägliche Gute-Nacht-Geschichte erst möglich.

    Einen schönen Abend und süße Träume,
    euer Marco

    Ab ins Bett - Die tägliche Gute-Nacht-Geschichte#2251 Maximilian und die gewonnene Zeit

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    Die Abende werden kürzer, drinnen wird es gemütlicher, genau die richtige Zeit für meinen Adventskalender: 24 Türchen, 24 neue Geschichten exklusiv für euch, dieses Jahr mit Pupsi und das goldene Leuchten. Hörprobe gibt’s hier [Hörprobe Türchen 1]. Alle Infos und die Bestellung findet ihr hier [direkt zum Kalender].
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    Maximilian sitzt in der Küche und stört in seinem Essen herum, als Mama und Papa ihm erzählen, dass heute eine ganz besondere Nacht war: Weil die Uhren umgestellt wurden, gibt es heute eine Stunde extra, geschenkt sozusagen. Für Maximilian ist sofort klar, wofür diese gewonnene Stunde gedacht ist, nämlich für eine zweite Gute-Nacht-Geschichte, und er bringt gleich mehrere gute Argumente dafür vor.

    Ich mag an dieser Folge besonders, wie Mama auf Maximilians Verhandlungsgeschick reagiert, nicht mit einem einfachen Nein, sondern mit einem fairen Kompromiss: keine zweite Geschichte, dafür aber eine viel längere, entspanntere Gute-Nacht-Zeit, ganz ohne Eile beim Zudecken, Reden und Nachdenken. Beim Einschlafen stellt sich Maximilian dann vor, wo die gewonnene Stunde wohl gerade steckt, bei der Katze im Garten, bei der Straßenlaterne, oder beim Nachbarn, der immer so spät nach Hause kommt.

    Was Maximilian im Traum über diese besondere Stunde erfährt, und was man eigentlich alles festhalten kann und was einem eben doch immer wieder entgleitet, verrate ich an dieser Stelle nicht vollständig. Nur so viel: Am Ende hat Maximilian nicht nur eine Stunde mehr mit Mama und Papa, sondern auch viel mehr Zeit zum Träumen.

    Diese Folge ist für alle Kinder, die sich schon gefragt haben, wohin die gewonnene Stunde bei der Zeitumstellung eigentlich verschwindet, und für alle, die gerne ein bisschen länger wach bleiben würden. Besonders schön finde ich den Gedanken, dass es nicht auf die Länge der Zeit ankommt, sondern darauf, wie man sie gemeinsam verbringt.

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    Einen schönen Abend und süße Träume,
    euer Marco

    Ab ins Bett - Die tägliche Gute-Nacht-Geschichte#2250 Magda und die Beschütz-mich-Lampe

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    Mathilda sitzt auf dem Teppichboden ihres Zimmers und malt eine Karte, auf der ihr ganzes Zimmer zu einem eigenen kleinen Land wird: Das Bett wird zum Berg der Kissen, der Kleiderschrank zum Wald der Mäntel, und der Nachttisch zum Leuchtturmhügel. Dort oben steht ihre Nachttischlampe, die sie liebevoll Beschütz-mich-Lampe nennt, denn solange das Licht brennt, fühlt sich Mathilda sicher.

    Es ist so schön, wie aus einem ganz normalen Abendritual auf einmal etwas Zauberhaftes wird, als kleine, glitzernde Punkte aus der Lampe steigen und durch das ganze Zimmer schweben. Mathilda ist zunächst überzeugt, dass diese kleinen Lichter unbedingt zurück in ihre Lampe müssen, schließlich kann die sie sonst doch gar nicht mehr beschützen, und macht sich eifrig daran, sie einzufangen.

    Was Mathilda dabei über ihre Beschütz-mich-Lampe und die kleinen leuchtenden Punkte lernt, und warum am Ende gar nichts zurück in die Lampe muss, verrate ich an dieser Stelle nicht. Nur so viel: Ihr Zimmer sieht am Schluss aus wie ein ganzes kleines Universum.

    Diese Folge ist für alle Kinder, die abends gerne ihr Licht anlassen, für alle, die sich manchmal vor der Dunkelheit fürchten, und für alle, die ihren Dingen zu Hause genauso gerne eigene Namen geben wie Mathilda. Besonders schön finde ich den Gedanken, dass Geborgenheit nicht unbedingt an einem einzigen Gegenstand hängen muss, sondern dass man sie manchmal auch mit anderen teilen kann, und dass sie dadurch sogar noch heller und schöner leuchten kann als vorher.

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    Einen schönen Abend und süße Träume,
    euer Marco

    Ab ins Bett - Die tägliche Gute-Nacht-Geschichte#2249 Henning und der Tag, an dem alles richtig ist

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    Henning steht bereit im Flur, in der Hand einen selbstgemalten Plan, auf dem jede einzelne Stunde seines Tages eingetragen ist. Heute, so hat er sich vorgenommen, soll alles perfekt werden. Doch kaum öffnet er die Haustür, reißt ein Windstoß ihm den Plan aus der Hand, und das Blatt mit all seinen wichtigen Notizen segelt davon und verschwindet hinter dem Gebüsch.

    Ich mag an dieser Folge besonders, wie ehrlich sie zeigt, dass Henning sich ohne seinen Plan erst einmal verloren fühlt, so wie manche Kinder, die genau wissen, was sie wollen, und andere, denen das viel schwerer fällt. Ein kleiner Schmetterling, ein singender Vogel und ein vertrauter Nachbarshund führen Henning dann Schritt für Schritt durch einen Tag, der ganz anders verläuft, als er es sich vorgestellt hatte.

    Ob Henning am Ende doch noch seinen perfekten Tag bekommt, und was er dabei über das Loslassen von Plänen lernt, verrate ich an dieser Stelle nicht. Nur so viel: Am Abend, beim Spielen mit seinen Bauklötzen, merkt Henning etwas, das ihn selbst überrascht.

    Diese Folge ist für alle Kinder, die gerne alles genau planen, und für alle, die manchmal nicht wissen, was sie als Nächstes tun sollen. Besonders schön finde ich den Gedanken, dass es völlig in Ordnung ist, einfach auf den Moment zu hören, der eigenen Neugier zu folgen und darauf zu vertrauen, dass auch ein ungeplanter Tag am Ende ein richtig guter Tag sein kann.

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    Einen schönen Abend und süße Träume,
    euer Marco

    Ab ins Bett - Die tägliche Gute-Nacht-Geschichte#2248 Lea und das Mäusemelken

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    Lea steht mitten in ihrem Zimmer, und überall liegen Spielsachen verteilt: Bauklötze unter dem Bett, Puppenkleider auf dem Teppich, ein halb zusammengesetztes Puzzle auf dem Schreibtisch und mindestens drei Socken, die ganz offensichtlich nicht zusammengehören. Als Papa in der Tür steht und sie zum Aufräumen auffordert, verdreht Lea erst die Augen, macht sich dann aber doch an die Arbeit.

    Als Papa kenne ich das: eine verzweifelte Suche nach einem zweiten Hausschuh und ganz nebenbei entsteht ein neues Wort: Mäusemelken. Lea ist sofort fasziniert von diesem komischen Ausdruck und stellt sich genau vor, wie eine winzige Maus auf einem Hocker sitzt, während jemand versucht, sie wie eine Kuh zu melken, natürlich mit einem Eimerchen, das höchstens so groß wie ein Fingerhut ist.

    Papa erklärt ihr in Ruhe, was es wirklich bedeutet, wenn etwas „zum Mäusemelken“ ist, und daraus entwickelt sich eine wunderbare Idee, die aus dem lästigen Aufräumen ein echtes Spiel macht. Ob die beiden am Ende tatsächlich alles finden, auch den verschwundenen Hausschuh, und ob Lea ihre eigene Meinung dazu hat, ob das nun Mäusemelken war oder nicht, verrate ich an dieser Stelle nicht.

    Diese Folge ist für alle Kinder, die Aufräumen manchmal ganz schön anstrengend finden, und für alle, die gerne neue, komische Wörter lernen. Besonders schön finde ich den Gedanken, dass selbst die mühsamsten und nervigsten Aufgaben im Alltag viel leichter werden, wenn man sie gemeinsam angeht und ein kleines Spiel daraus macht.

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    euer Marco

#005 Teddy – Der sprechende Fernseher

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Davon träumen sich viele Kinder: Ein Fernseher der sprechen kann und noch Wünsche erfüllt. Klingt wie im Traum. Nicht so gut ist der Streit zwischen den Geschwistern Marie und Belá – was aber Teddy, der sprechende Fernseh, damit zu tun hat, das erfahrt ihr in der heutigen Gute Nacht Geschichte von Marco König bei Ab ins Bett.

#004 Rudi – Der Rennradfahrer

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Zum Start in den ersten Abend der neuen Woche wird sich nicht nur gereckt und gestreckt, es gibt auch wieder eine fantastische Reise ins Traumland. Vor dem Einschlafen geht es um Rudi. Wie die meisten Kinder fuhr er gerne Fahrrad. Alle Strecken legte er mit dem Rad zurück, natürlich auch zur Schule. Er wollte aber unbedingt mehr, er wollte echte Radrennen mit einen Rennrad fahren. Ob es Rudi gelingt, erfahrt ihr von Marco König in der neuen Gute Nacht Geschichte für diesen Montag.

#003 Waldemar – Die Waldameise

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Jeden Abend gibt es eine neue Gute Nacht Geschichte für Kinder von 3 bis 10 Jahren. Am diesem Sonntag nimmt euch Marco König mit in den Wald. Dort lebt ein ganz besonderer Bewohner. Waldemar war keine gewöhnliche Waldameise. Sein Ehrgeiz und sein Fleiß waren im ganzen Ameisenbau bekannt. Wer sich so engagiert, der soll auch belohnt werden. Wie die ganz Geschichte ausgeht, hört ihr in der neuen Folge.

#002 Prinzessin Lana

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Viele Mädchen träumen davon einmal eine echte Prinzessin zu sein. Aber wie fühlt es sich an, wenn dieser Traum tatsächlich in Erfüllung geht? Für Lana geht dieser Traum in Erfüllung und es wird magisch. Eine Geschichte mit viel funkelnden Glitzer und einer echten Prinzessin erzählt von Marco König.

#001 Lukas und der große rote Knopf

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Jeder träumt davon, dass Wünsche in Erfüllung gehen. Bei Lukas passiert genau das. Sein größter Wunsch ist es einmal Busfahrer zu werden. Was ein großer rot Knopf damit zu tun hat und warum er sich so richtig darüber gefreut hat, sagt euch Marco König heute in der neuen Gute Nacht Geschichte.

#2226 Stefanie und der Glückspilz

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(WERBUNG) Der Ab ins Bett Adventskalender geht in zwei Sendungen auf die Reise: am 11. Oktober und dann erst wieder Ende November. Hinter jedem der 24 Türchen wartet eine neue Geschichte mit Pupsi, dem kleinen Elefanten, die es nur dort gibt. Die ersten fünf Minuten könnt ihr schon jetzt kostenlos hören: [Hörprobe] und [direkt zum Kalender] (WERBUNG ENDE)

Ritsch, ratsch, und dann ein lautes Hatschi aus dem Laubhaufen. So beginnt die 2.226. Gute-Nacht-Geschichte. Stefanie hilft ihrem Papa an einem Herbstnachmittag beim Laubrechen, die Gummistiefel voller nasser Blätter, die Schubkarre quietscht über den Rasen. Und unter dem Apfelbaum sitzt jemand, der sich ziemlich darüber ärgert, dass ihm gerade ein Blatt auf die Kappe gefallen ist.

Es ist ein Pilz mit roter Kappe und weißen Punkten, und er stellt sich als echter Glückspilz vor. Er kann Glück verschicken, als kleine goldene Wolke, die über den Garten schwebt. Einen Haken hat die Sache allerdings: Für Stefanie selbst darf er kein Glück pusten. Ob sie sich daran hält, als am nächsten Tag ein Diktat ansteht und das Wort Eichhörnchen einfach nicht klappen will, verrate ich nicht.

Gefreut hat mich an dieser Folge, dass ein bisschen echtes Pilzwissen drinsteckt. Pilze verteilen winzigen Staub, die Sporen, damit an anderer Stelle neue Pilze wachsen. Daraus wird in der Geschichte ein schönes Bild dafür, wie Glück funktioniert. Und weil Herbst ist und gerade überall Pilze im Gras stehen, gibt es gleich am Anfang die Familienregel von Stefanies Mama: Pilze im Garten werden nur angeschaut, nicht angefasst und erst recht nicht gegessen. Diese Regel dürft ihr gern mit nach Hause nehmen.

Die Geschichte passt für Kinder zwischen drei und zehn Jahren. Sie spielt komplett im eigenen Garten und beim Nachbarn über den Zaun, es gibt einen kleinen Moment, in dem Stefanie sich Sorgen macht, und einen warmen Schluss, nach dem sich gut einschlafen lässt.

Zu Beginn stelle ich euch eine Frage, über die ihr am Frühstückstisch weiterreden könnt: Warum eigentlich können Fische nicht ertrinken, obwohl sie den ganzen Tag unter Wasser sind? Die Antwort gibt es in meinem neuen Podcast „Warum eigentlich? Die Welt einfach erklärt“ auf Spotify und auf YouTube.

Das Transkript zu dieser Folge und alle anderen Geschichten zum Nachhören findet ihr auf abinsbett.net. Wer Ab ins Bett unterstützen mag, kann das über abinsbett.net/support tun. Dankeschön dafür.

Träumt was Schönes,
euer Marco

#2225 David und der Erklärbär

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Handykamera auf den QR-Code, und die Geschichte startet: Der Ab ins Bett Adventskalender braucht keine App. Geschwister hören gemeinsam, ein Kalender genügt für die ganze Familie. Wer jetzt bestellt, bekommt ihn lange vor dem ersten Dezember.
[Hier geht’s zur Hörprobe von Türchen 1]
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Morgen geht es mit der ganzen Klasse im Bus zum Bauernhof. Davids Rucksack steht längst gepackt an der Tür, das Käsebrot liegt in der Dose im Kühlschrank, und Papa hat ihm beim Abendessen dreimal bestätigen müssen, dass es dort wirklich Schafe gibt. Nur schlafen kann David nicht. Die Leuchtsterne an der Decke hat er schon zweimal gezählt, und sein Herz klopft einfach zu schnell.

Also greift er zu Omas altem Trick: Schafe zählen. Das erste Schaf springt gerade über den Zaun, da meldet sich eine tiefe Stimme von der Bettkante. Sie gehört Bernhard, dem kleinen Plüschbären mit roter Schleife und schiefer Brille. Und Bernhard hat an Davids Schafen einiges auszusetzen.

Was die beiden in dieser Nacht über Lämmer, Schermaschinen und Papaschafe herausfinden, erzähle ich euch in der Folge. Nur so viel: Ein gewisser Herr Wollmann sorgt für ziemlich viel Aufregung, und am Ende liegt jemand ganz anders im Bett als am Anfang.

Mir hat es großen Spaß gemacht, Bernhard eine Stimme zu geben. Er weiß wirklich alles, oder glaubt das zumindest, und genau das macht ihn so liebenswert. Nebenbei lernen eure Kinder ein paar echte Dinge über Schafe, ganz ohne Schulstunde. Vielleicht ist das ja auch ein schöner Einstieg, wenn bei euch bald ein Ausflug ansteht und die Aufregung abends nicht zur Ruhe kommen will. Probiert es aus: Schafe zählen, und jedes darf ein bisschen anders sein.

Folge 2225, Dienstag, 29. September. Zieht die Decke hoch, und dann geht es los.

Alle Folgen und mehr findet ihr auf abinsbett.net.
Wenn ihr Ab ins Bett unterstützen möchtet: abinsbett.net/support

#2224 Josephine und der Dino in der Badewanne

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Keine App, kein Zubehör: Beim Ab ins Bett Adventskalender reicht die Handykamera. QR-Code scannen, und schon läuft die Geschichte des Tages. Geschwister hören zusammen, ihr braucht also nur einen Kalender für alle. Bestellt ihr jetzt, ist er rechtzeitig vor dem ersten Dezember bei euch.
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Badetag! Bei Josephine gibt es ihn einmal in der Woche, und Mama vergisst ihn nie. Den Schaum findet Josephine toll, die gelbe Badeente mit dem angeknabberten Schnabel auch. Nur beim Haarewaschen kneift sie lieber die Augen zu. Heute läuft allerdings gar nichts so wie sonst. Als sie mit ihrem Schlafanzug unter dem Arm die Badezimmertür öffnet, plätschert es schon in der Wanne. Und zwar nicht, weil Mama das Wasser eingelassen hat.

In Josephines Badewanne sitzt ein Dino. Grün, mit gelben Punkten, einem langen Schwanz und einem riesigen Schaumberg auf dem Kopf. Und dieser Dino hat ziemlich klare Vorstellungen: Baden will er hier, und schlafen möchte er nachher in Josephines Bett. Ausprobiert hat er es angeblich auch schon.

Ganz schön frech, oder? Josephine sieht das genauso und stemmt die Hände in die Hüften. Doch dann stellt der Dino eine Frage, auf die sie gar nicht so schnell eine Antwort findet. Woher er kommt und wie die beiden am Ende miteinander auskommen, erfahrt ihr in der Folge.

Ich hatte beim Aufnehmen richtig Spaß mit diesem Dino. Er bringt genau die Fragen mit, die Kinder auch manchmal stellen, wenn Regeln für sie keinen Sinn ergeben. Warum darf man eigentlich nicht einfach dort baden, wo gerade Platz ist? Vielleicht habt ihr nach dem Hören ja selbst Lust, eurem Kind zu erklären, wie das bei euch zu Hause mit Badewanne, Zahnbürste und Bett läuft. Und vielleicht fällt der nächste Badetag danach etwas fröhlicher aus.

Folge 2224, Montag, 28. September. Kuschelt euch ein, und los geht’s.

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#1936 Rosi and an Unexpected Meeting (English Version)

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Not every special moment announces itself.
At the playground, Rosi meets another child, and everything feels a little different. Without a plan and without expectations, a quiet sense of trust begins to grow, and their shared play becomes calmer and more comforting.

A gentle bedtime story about unexpected meetings, quiet connection, and the beautiful feeling of feeling safe.
Told on Ab ins Bett with Marco König.


“Ab ins Bett” has been accompanying children as they fall asleep for over five years, every evening, with more than 1,900 bedtime stories.
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#1937 Max und der vergessliche Adventskranz

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Der Küchentisch ist aufgeräumt, zwei Kerzen brannten bereits auf dem Adventskranz.

Max setzt sich hin und erinnert sich: Am ersten Advent war es eine Kerze, am zweiten Advent waren es zwei – und gestern, am dritten Advent, war niemand zu Hause. Während Max still sitzt, wird ihm klar, dass gestern etwas vergessen wurde.


„Ab ins Bett“ begleitet Kinder seit über 5 Jahren beim Einschlafen – jeden Abend, mit über 1900 Geschichten.
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